Nachthimmel in Berlin

Die Natur ist immer noch der talentierteste Künstler…

Ratzdorf – Oder-Neiße-Mündung

Immer wieder einen Ausflug wert: Die Mündung der Lausitzer Neiße (früher: Görlitzer Neiße) in die Oder bei Ratzdorf. Interessant nicht nur wegen des Oder-Hochwassers, das sich gerade zum 10. mal jährt.

Für eine schöne Rast empfiehlt sich die „Kajüte“ direkt am Pegelhäuschen. Gute Hausmannskost und ein famoser Sommergarten.

Kloster Neuzelle

Eine hochbarocke Klosteranlage in Brandenburg? Ja, das gibt es.

Nur wenige Kilometer von der Oder entfernt hat sich in Neuzelle eine katholische Exklave im ansonsten protestantischen Brandenburg erhalten. Auch nach der Reformation im 16. Jahrhundert blieb das Kloster katholisch und wurde im 17. Jahrhundert im Stil des süddeutschen Barock umgestaltet. Diese Pracht hat sich bis heute erhalten und ist ein lohnenswertes Ausflugsziel in Brandenburg.

Detailliere Infos zu Stift und Kloster auf der Homepage des Stift Neuzelle und in Wikipedia.

Und wer schonmal da ist, sollte auch noch einen Abstecher zur Neißemündung in Ratzdorf machen, nur knapp 10 km entfernt.

Tag der offenen Tore in der S-Bahn-Werkstatt Schöneweide

Am 11. August machte die S-Bahn Berlin einen weiteren Schritt in ihrer Charme-Offensive. Im Betriebsbahnhof Schöneweide fand ein Tag der offenen Tore statt. Neben aktuellen und historischen Fahrzeugen gab es viel hinter den Kulissen zu sehen, darunter zerlegte S-Bahnen bei der Revision und viele Detail-Infos zur Technik.

Ein paar Bilder sagen mehr als tausend Worte…

Nostalgie 1

Es ist das Jahr 2012. Der Paktbote klingelt und hinterlässt einen Karton für den Nachbarn. Darin offenbar ein Mülleimer, wie der Aufdruck unaufdringlich mitteilt. Und weil es – ich vermute es mal – gute Qualität ist, wird noch Wert darauf gelegt, dass es Made in West Germany ist. Aber im Jahr 2012? Echt jetzt?

In den Eingeweiden einer Brauerei

Bis vor kurzem war die ehemalige Bötzow-Brauerei in Prenzlauer Berg am Wochenende zu besichtigen. Anlass für die Öffnung war eine Ausstellung mit Bildern von Götz Diergarten und Studenten der Ostkreuz-Akademie in den Räumen der ehemaligen Brauerei. Vieles ist davon naturgemäss nicht zu sehen, aber der kleine Eindruck, der sich in dem Ausstellungsraum erschliesst, ist beeindruckend: Berliner Industrie-Brache vom Feinsten.

Die Ausstellung lief nur bis zum 28. Juli. Aber wer trotzdem noch mehr oder überhaupt etwas sehen will: Im August und September finden noch Führungen statt – eine letzte Chance die unsanierte, alte Industrie-Architektur zu sehen. Weitere Infos auf http://www.boetzowberlin.de/.